Herbert Gross – Huforthopäde

Hufbearbeitung mit Erfolgskontrolle – Physiologische Hufe für ein gesundes Pferd

Mit meiner dreijährigen, fundierten  Ausbildung (bei der Fachschule für Biomechanik und ganzheitliche Therapien am Pferd (FBP)) und der heutigen Tätigkeit als Huforthopäde (mit der Bewilligung für die gewerbsmässige Hufpflege) verfolge ich das Ziel, konkret etwas zum Wohle der Pferde zu bewirken.

Jedes von mir behandelte Pferd ist mit persönlich wichtig. Dementsprechend konsequent und genau arbeite ich an den Hufen, um für das Pferd den grösst möglichen Nutzen zu erzielen.

Mein Angebot und Vorgehen:

Individuelle Befundaufnahme für jeden Huf:

  • Erkennen, Aufzeigen und Erklären aller Symptome des unphysiologischen Hufes.
  • Analyse der Belastungssituation während der Standbeinphase: Trachten- oder Zehenlastigkeit, Asymmetrische Belastung
  • Abklären der Ursachen, weshalb das Pferd den Huf so belastet und warum sich der Huf so verformt hat.

Aus dem Befund wird dann die Zielsetzung der Bearbeitung abgeleitet.

Individuelle Bearbeitung des Hufes nach den Prinzipien der Huforthopädie (FBP) und entsprechend der vorliegenden Hufsituation.

Nach der Bearbeitung erfolgt die Kontrolle ob die gesetzten Ziele erreicht wurden:

  • Wurden die schrägen Wände am Wegpendeln gehindert?
  • Wurden die schrägen Wände zum Tragen gebracht?
  • Wurden die überbelasteten Wände entlastet?

Erstellen von Fotodokumentationen für die Erfolgskontrolle. Nur so lassen sich zuverlässig Veränderungen erkennen:

  • Wächst das neue Horn in einem günstigeren Winkel nach?
  • Stehen die Wände in einem günstigeren Winkel zum Boden?
  • Hat sich die Belastungssituation verbessert?
  • Haben sich die Symptome abgeschwächt oder sind gar verschwunden?

Beratung und Anpassung von Hufschuhen als Hufschutz.

Kontakt

Huforthopädie
Herbert Gross
Sonnenweg 2
4665 Oftringen
Schweiz

Mobile: +41 (0)76 404 85 03
E-Mail:
herbie@huforthopaedie-gross.ch

Kontaktiere mich unverbindlich für einen Termin, Fragen oder Feedback per WhatsApp, E-Mail, Telefon, SMS. Sollte ich gerade nicht erreichbar sein, werde ich mich zeitnah zurückmelden.

Huforthopädie

Der Erfolg der Hufbearbeitung liegt im Detail – je günstiger der Huf bearbeitet wird, umso mehr Effekt wird erzielt.

Die Orthopädie lehrt das Erkennen und die Behandlung der angeborenen und erworbenen Fehler der Haltungs- und Bewegungsorgane.

Für die Huforthopädie bedeutet das, dass jeder Huf vorgängig individuell beurteilt, bzw. befundet wird. Erst dadurch ergibt sich die konkrete Vorgehensweise der Hufbearbeitung. Durch geeignete Bearbeitung wird es dem deformierten Huf also ermöglicht, wieder in der für ihn optimalen Form herunter zu wachsen. In der Folge kann die Aufnahme der Last in einer für den Huf günstigen Art erfolgen.

Ein abruptes Andersstellen des Hufes wird nach Möglichkeit vermieden, da durch eine solche mechanische Stellungsänderung die Scharniergelenke, Bänder und Sehnen einer zu grossen Belastung ausgesetzt würden.

Das langfristige Ziel ist ein physiologisch geformter Huf, welcher dadurch auch eine physiologische Belastung zulässt.

Grundlegende Prinzipien der Huforthopädie:

  • "Werden lassen"

    Durch die geeignete Bearbeitung wird dem deformierten Huf erlaubt, wieder in der für ihn optimalen Form herunterzuwachsen.

  • Hebelwirkungen ausschalten

    Die Hebelwirkungen an den Hufwänden werden ausgeschaltet.

  • Tragfähige Wände

    Die Seiten- und Zehenwand wird in einem tragfähigen Winkel zum Boden gebracht. Dadurch werden sie befähigt Last aufzunehmen und die überbelasteten Bereiche zu entlasten.

Mehr zur Huforthopädie und zur Ausbildung zum Huforthopäden findet sich bei diesen Partnern:

 

Barhuf

Das Hufeisen ist nicht anderes als ein Ersatz für das abgenutzte oder sonst verloren gegangene Horn.

Ob ein Pferd einen Beschlag benötigt oder nicht, ist keine Glaubensfrage, sondern muss sachlich entschieden werden. Entscheide dich bewusst für einen Beschlag und sei dir der Konsequenzen bewusst. Bedenke dabei die negativen Wirkungen des Beschlags und die daraus entstehenden nachteiligen gesundheitlichen Folgen für dein Pferd (nicht abschliessend):

  • Beschädigung der Hornkapsel durch die Nägel
  • Veränderte Hufbiomechanik durch Starrheit des Beschlags
  • Negative Hufzustände können sich verstärken durch ausbleibenden, bzw. ungleichmässigen Hornabrieb

Deformierte Hufe sind schmerzende Hufe.

Dem Pferd ist es mit seinen nackten Füssen definitiv wohler. Hufprobleme und Erkrankungen lassen sich mit Hilfe der Huforthopädie am barhufen Pferd einfacher behandeln. Informiere dich deshalb (z.B. mit dem Buch «Problemlos Eisenlos, Wege zum Barhuf» von Konstanze Rasch) und lass dich sachlich beraten.

Eisenabnahme ist noch keine Barhufumstellung.

Die Eisen sind ab, aber deshalb ist das Pferd noch nicht auf barhuf umgestellt. Abhängig von der Hufsituation kann die Umstellung Wochen oder sogar Monate dauern. Eine sorgfältige Einschätzung der Situation, Planung des Vorhabens und konsequente Unterstützung während dieser Zeit ist dabei enorm wichtig.

In den meisten Fällen ist eine Barhufumstellung möglich und auch sinnvoll. Oftmals ist es sogar die letzte Möglichkeit, um Probleme beim Pferd zu lösen. Lass dich bei diesem Vorhaben von einem kompetenten Huforthopäden begleiten.

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Gestauchte und gezwängte Ballen

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Untergeschobene Trachten; Trachtenwände stauchen hoch.

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Beschädigte, ausgebrochene Hornkapsel; grosse Fäulnisgefahr; diese Seitenwand ist nicht mehr tragfähig

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Stark gekürzte Zehenwand; Verlust der Tragfähigkeit, dadurch mehr Lastaufnahme in den Trachten

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Stark verbogene Seitenwände; starke Faltenbildung

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Kronrand gestaucht; Quetschung der Lederhaut

Fallbeispiele

Die Veränderungen brauchen Zeit. Lerne selber die Symptome zu erkennen und damit die Veränderungen.

Fall A

Symptome

  • Verbogene Seitenwand
  • Angelaufene Zehenwand
  • Zehenabweiser
  • Unphysiologische Wandrundung mit Faltenbildung
  • Untergeschobene Trachten
  • Grossflächiger Ausbruch und Abspreizung der Trachtenwand
  • Verbogene und überlange Eckstrebe medial
  • Mediale Trachtenwand nach aussen gewölbt
  • Sohlenwülste
  • Verbreiterte Blättchenschicht
  • Enger und gequetschter Ballenbereich

Fall B

Symptome

  • Flach zum Boden stehende Zehenwand
  • Gestauchter Kronrand
  • Eingerollte Trachten, verschobene Trachtenendkanten
  • Gezwängter Strahl
  • Hufgeschwür, unterminierte Sohle
  • Verbreiterte Blättchenschicht
  • Einblutungen in der Sohle
  • Gestauchte, asymmetrische Ballen
  • Kein Tragrandüberstand, somit muss Sohle tragen

Fall C

Symptome

  • Nach vorne gestelltes Hinterbein
  • Huf wirkt unnatürlich flach mit spitziger Zehenwand
  • Flach zum Boden stehende Zehenwand
  • Herzförmige Hufform
  • Verbreiterte Blättchenschicht
  • Massive Einblutungen in der Sohle
  • Unförmiger Strahl
  • Eingerollte und untergeschoben Trachten
  • Tiefe, asymmetrische Ballen
  • Kein Tragrandüberstand, somit muss Sohle tragen

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